hanoi, heiss. so heiss, dass wir uns nach dem besuch des literaturgardens und der parlanlagen und des ho chi minh anlage ein taxi geleistet haben. in unserem hotel werden wir uebers ohr gehauen, weshalb wir morgen, nach schon 2 bezahlten naechten umziehen werden in das, in das wir eigentlich wollten. dann fuer die haelfte des preises.
aber ganz von vorn: der flug von helsinki nach bangkok war ok, lang. ueber dem russischen luftraum und dem kasachischen und dem afghanischen mussten wir, nachts, die fensterchen schliessen. ob das eine vorsichtsmassnahme war? einige finnische mitreisende haben sich ordentlich bier und cognac gegoennt, um dann nachts alleinfliegende thailaenderinnen aufzuwecken, anzumachen. jakk! wie aetzend sich doch einige verhalten.
in bangkok angekommen traf ich dann k in unserem hostel. nach kaffee und einer ersten kleinen tour durch die gassen, trafen wir aus stefan aus franken, der eigentlich auf hochzeitsreise sein sollte in den usa, aber viele boese dinge passierten und nun sass er allein in bangkok, seit tagen, hatte ein grosses mitteilungsbeduerfnis und wir adoptierten ihn fuer den abend, der sehr lustig war. am naechsten tag, dienstag, fuhren wir ins mbk, grosse konsum-hoelle, nahmen den skytrain und fuhren in den sueden bangkoks, um dann wieder mit dem boot in den norden zu kommen. wir sahen den goldenen buddah und verliefen uns ein bisschen, kaufen haarspangen fuer viele koepfe in vielen farben, hosen, flippflopps, die wehtun und nun noch ausgetauscht werden muessen gegen bessere. am abend gab es mani-und pedikuere, tiger bier (viel zu viel). wir endeten mit anderen backpackern in einer bar und sahen das england spiel. ich hatte noch telefonierbedarf und k sah das spiel bis zu ende.
gestern brauchten wir, um wieder in die gaenge zu kommen, eine massage. knack knack, zimperlich sollte man nicht sein. nach einem haarigen milchshake ging es dann per taxi zum flughafen. stau, langsame fahrt und vor allem recht lange fahrt haben mich daran erinnert, dass ich nicht die beste autofahrerin bin. tuete vorm gesicht, dann waren wir aber schon da. der flug war kalt, die decken sind den leuten bei airfrance auch ausgegangen, sowie gutes essen, oder viel. das laecheln haben die stewardessen auch verloren, wahrscheinlich auf dem weg von paris nach bangkok, von woaus sie vorher kamen.
nun also hanoi. heiss ist es. sonnig. die menschen sind freundlich, alle. wir zu gutmuetig. von robert aus berlin hatte ich viele gute tips bekommen, danke an dieser stelle. auch die kopie der visitenkarte eines hotels. nachdem wir ausgestiegen sind, haben uns gleich 3 maenner angesprochen und priesen ihre hotels. einer hielt die visitenkarte MEINES hotels in der hand und wir folgten ihm lachend ueber diesen zufall. man haette 2 hotels in der stadt, das erstere auf dem foto waere voll. so landeten wir in dem zweiten und schliefen wie babies in unseren recht sauberen betten fuer viel zu viel geld. heute, beim fruehstueck im cafe, sehr schoen, sehr an die kolonialzeit erinnert, lesen wir dann im lp, dass es wohl so waere wie es uns geschah und mit etwas saeuerlicher miene suchten wir ROBERTS hotel und fanden es gleich: noch sauberer, noch schoener, billiger und auch bietet man dort touren nach halong bay an, was wir uns fuer uebermorgen vorgenommen haben. gerade sitzen wir an der rezeption unseres hotels und internetten gratis. unser halsabschneider laechelt von der rezeption herueber und wir zurueck. er ahnt noch nicht, dass wir morgen auschecken, nicht mit seiner tour nach halong bay fahren, ihm noch seine luege vorhalten werden.
diese kleine geschichte verdirbt uns aber nicht unsere ausserordentlich gute reiselaune und auch das miteinander ist so entspannt und schoen wie erwartet.
hanoi also, heiss. und laut. zweiraeder ueberall. strasseueberqueren ein abenteuer. gerade kleckere ich noch ein bisschen cola auf meinen weissen rock. gaat niet noch een dagje :)!!!
torsdag, juni 01, 2006
söndag, maj 28, 2006
Menen

So, auf gehts. Der nächste Eintrag aus Asien, Bangkok, wo ich die liebe K. treffen werde. Kann kaum glauben, dass es gleich losgeht. Kollegin H. bekommt mein Rad, kann es aber aus Katergruenden nicht abholen, ts. Mit DJ noch im Tori essen gewesen, wo ich nicht richtig essen konnte. Flugzeuge in meinem Bauch, aber gute.. Und gleich gehts los! Weg aus Finnland. Weg von der Arbeit. Hin zu neuen Ländern, anderen Kulturen, in die Sonne. 34°C in Bangkok. Ich habe den leichtesten Rucksack der Welt und denke an alte Tage, an denen ich mit 2 Koffern voller Schuhe durch das halbe Europa fuhr. Nix da. Nicht mit mir.
Die 3 schwedischen P im Kopf: Pass, Pengar (Geld), Pillietten (natuerlich eingentlich mit B, aber naja.. Also Tickets.) Alles da, alles klar. Auf geht's.
unter
8:50 em
One year ago
K. ist schon auf dem Weg nach Bangkok, ich in ein paar Stunden. Noch nix gepackt. Aber, alles unter meiner Kontrolle. Am eigenartigesten wird sein, DJ so lange nicht zu sehen. SMS werden uns wohl aufrecht halten, so wie ganz am Anfang, vor einem Jahr.
Nachdem ich mal geguckt habe wer hier und bei DJ vorbei guckt, erinnere ich mich an ein Gespräch mit Matti aus Berlin, vor ein paar Wochen. Über Frauen, die Männern noch damit auf die Nerven gehen, immer wieder zu Feiertagen Grüsse per SMS oder Email zu senden. Wenn Mann dann nicht reagiert, wird das auch nicht akzeptiert als "i dont care", sondern immer wieder etwas geschickt.. So ganz stur. Wirkt dann mit der Zeit auch albern. Scheint ein weibliches Phänomen zu sein und wir ahnen schon, von wem zur WM hier und da ein "Gruss", "Lebenszeichen" kommen wird. Keine Antwort ist auch ne Antwort!!!
Nachdem ich mal geguckt habe wer hier und bei DJ vorbei guckt, erinnere ich mich an ein Gespräch mit Matti aus Berlin, vor ein paar Wochen. Über Frauen, die Männern noch damit auf die Nerven gehen, immer wieder zu Feiertagen Grüsse per SMS oder Email zu senden. Wenn Mann dann nicht reagiert, wird das auch nicht akzeptiert als "i dont care", sondern immer wieder etwas geschickt.. So ganz stur. Wirkt dann mit der Zeit auch albern. Scheint ein weibliches Phänomen zu sein und wir ahnen schon, von wem zur WM hier und da ein "Gruss", "Lebenszeichen" kommen wird. Keine Antwort ist auch ne Antwort!!!
unter
2:01 em
torsdag, maj 25, 2006
Donnerstag frei
Die liebe U. ist wieder gefahren, im grossen Sturm. Wenn es in Helsinki regnet und der Wind kalt um die Ecke fegt; nasse Socken und klamme Hosen einem ein Herbstgefühl im Mai machen, dann ist es schwer den Lieben aus Mitteleuropa glaubwürdig über die eigentliche Schönheit Finnlands zu berichten. Da bringts dann auch nicht viel bei Wind und Wetter nach EKENÄS zu fahren und lauwarmen Kaffee zu trinken.
Die Abfahrt rückt näher. Gestern war ich auf Spritztour. Das Pfützenwasser spritze mir in die Schuhe und eine nette Krankenschwester meine zweite Impfung gegen Hepatitis. Sie sprach Deutsch mit schweizer und österreicher Dialekt und wollte mir unbedingt noch einen Besuch beim Tropenarzt aufquatschen. "Nein, keine Zeit. Ich kaufe Malerone in Bangkok und werde sie dann auch nehmen. Bitte, keine weiteren Wartezeiten in Gesundheitszentren.", flehte ich. Ob sie mich dann wenigstens nocheinmal anrufen dürfte, nachdem sie (für mich!) mit dem Arzt gesprochen hätte. Klaro. Und das tat sie und empfahl mir ein Mittel, dass die böse Lapplandmücke abschreckt. Mit der Plagen sich alle Besucher jener Latitueden nämlich ab. Um dieses Wasser, so wisse sie, mache auch die Malariamücke einen grossen Bogen und ich verspreche artig, es mir hier noch zu besorgen. "Du kannscht ja niiiieeechchchchcht allesch iiieeen Bangkok beschaffen!" Danke. Rührend. Hebamme ist sie auch.
Am Dienstag waren wir bei Andrea eingeladen, einem Kollegen von Dirk. Ich habe ihm ein Hülle für sein NOKIA770 gehäkelt und er hat sich ehrlich gefreut. Die WM naht und dank DJ und Makoto ist Andrea nun stolzer Besitzer einer Italienjacke.
Ja, die WM naht und DJ und ich blicken einem lustigen Schlagabtausch, wahrscheinlich per SMS entgegen, bei jedem Spiel der Deutschen und Holländer, denn ich bin dann in Asien.. 4 days to go.
Die Abfahrt rückt näher. Gestern war ich auf Spritztour. Das Pfützenwasser spritze mir in die Schuhe und eine nette Krankenschwester meine zweite Impfung gegen Hepatitis. Sie sprach Deutsch mit schweizer und österreicher Dialekt und wollte mir unbedingt noch einen Besuch beim Tropenarzt aufquatschen. "Nein, keine Zeit. Ich kaufe Malerone in Bangkok und werde sie dann auch nehmen. Bitte, keine weiteren Wartezeiten in Gesundheitszentren.", flehte ich. Ob sie mich dann wenigstens nocheinmal anrufen dürfte, nachdem sie (für mich!) mit dem Arzt gesprochen hätte. Klaro. Und das tat sie und empfahl mir ein Mittel, dass die böse Lapplandmücke abschreckt. Mit der Plagen sich alle Besucher jener Latitueden nämlich ab. Um dieses Wasser, so wisse sie, mache auch die Malariamücke einen grossen Bogen und ich verspreche artig, es mir hier noch zu besorgen. "Du kannscht ja niiiieeechchchchcht allesch iiieeen Bangkok beschaffen!" Danke. Rührend. Hebamme ist sie auch.
Am Dienstag waren wir bei Andrea eingeladen, einem Kollegen von Dirk. Ich habe ihm ein Hülle für sein NOKIA770 gehäkelt und er hat sich ehrlich gefreut. Die WM naht und dank DJ und Makoto ist Andrea nun stolzer Besitzer einer Italienjacke.
Ja, die WM naht und DJ und ich blicken einem lustigen Schlagabtausch, wahrscheinlich per SMS entgegen, bei jedem Spiel der Deutschen und Holländer, denn ich bin dann in Asien.. 4 days to go.
unter
4:38 em
fredag, maj 19, 2006
Geschichte aufgewärmt
Ein Jahr und auf ein Neues, mit Lachs und Wein und Käse und Baguette und vor allem käsigen Fotos, so wie diesem dort oben. Die U. ist gestern angekommen und mit ihr meldet sich auch Freund S. zurück, ein ehemaliger Kollege aus dem LA PAZ in Berlin, der Cocktail-Happy-Hour-Hölle vom F'Hain und P'berg. Zeiten waren das! Und da ja auch FLICKR Freund AndiH ein Episödchen der lustigen Art aus seinem Leben preis gab und weil die U. "uff keen' Fall über diese Konsorten" aus dem LA PAZ, dem Mexikanischen Restaurant, reden will, schreibe ich.
Vor Jahren schoben wir Schicht um Schicht den hungrigen Gästen Fajitas auf den Tisch. Die Durstigen labten sich an Cocktailpreisen, die unschlagbar waren. Caipirinha fuer 3.40€! Eine Happy Hour jagte die nächste und wir bedienten! Das Team bestand aus den Barmännern, Kurden, wie auch der Chef, verschwägert und verbruedert. Die Küche leitete ein Veterinär aus Ostanatolien zusammen mit einem Psychologen aus Bangladesch. Alles, was irgendwie mexikanisch aussah befand sich auf unserer Speisekarte. Original,ja das war das LA PAZ und mit Augenzukneifen gingen unsere kurdischen Barjungs wenigstens als Spanier durch. Dem durstigen und hungrigen Rucksackberliner ist das ja auch egal.
Nicht so der Reisegruppe, die sich eines Nachmittags vor mir aufstellte. "A real Mexican Restaurant?". "Yes, of course! As you can see!" und ich zeigte auf die Sombreros an der Wand. Sie wären ja so hungrig und freuten sich wie doll, dass sie nun einen Rastplatz gefunden hätten, der sie an zu Hause erinnerte. 'Zu Hause?' denke ich so bei mir.'Hier gibts keen einzjen Mexikaner!'fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren und vor mir spielt sich ein Kurzfilm ab, die Mexikaner, denen wir frech Heimat vorgaukeln, sind ja nicht blöd, alles fliegt auf. Kein Trinkgeld, nur missbilligende Blicke und Flüche hagelt es für mich und ich hetzte in die Küche: "Ein Reisebus hat hier 50 Mexikaner abgeliefert zu Nahrrungsaufnahme und jetzt wollen sie den mexikanischen Küchenchef sehen. Wat nu'?" fragte ich den Kollegen aus Dakhar und der zuckt nur mit den Schultern. "Sprichst du Spanisch?", fragte ich voller Hoffnung,ihn doch noch wenigstens als Halbmexikaner der Meute vorstellen zu können. "Nein!"
Rettung nahte, der Chef kam. Soll er sich doch kümmern. Er wäre aber nicht Chef, wenn er nicht die Mistarbeit den Angestellten überliessen würde: "Gehst du und sagst, alles Mexikaner in Urlaub. Mexiko!"
Und so stehe ich vor den lächelnden Mexikanern und stammele: "Sorry, the Mexicans arn't here right now!"
"Ohhhhh." entgeht es ihnen enttäuscht.
"Well they are on a holiday!"
"All of them?" fragte ein kleines Mädchen und machte ein Gesicht, als hätte ich grade ihrer Lieblingspuppe in die Spree geschmissen.
"Yes, all of them. In Mexico!" lächelte ich bemüht.
"They must be very happy to be back home, then!"
"Yes. They are!" und ich, in diesem Moment so rot wie eine Tomate, holländisch, gehe wieder hinter die Bar, wo alle lachen.
Die Mexikaner taten mir leid.
unter
1:44 em
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