tisdag, juni 20, 2006

Saigon

so lange kein post hier. von hue aus fuhren wir ueber nacht nach HOI AN. fuer alle damen unter den lesern, ZEIT mitbringen und viele ideen und wenig geld. HOI AN ist die stadt der schneider und was wir nicht alles haben machen lassen. aber zurueck..

die busfahrt von hue nach hoi an war ok. wir fuhren mit SINH CAFE und nicht wieder mit dem schrecklichen OPEN TOUR bus. die fahrt dauerte um die 4-5 stunden, fuehrte vorbei an den marble mountains. am tag zuvor waren wir an der DMZ...

ah.. so wird das nix.. zu viel zu berichten, alles scheint soweit weg und das internet weiterhin langsam.

gestern erreichten wir saigon. wir verliessen unser wunderschoenes bungloechen direkt am strand und fuer 10usd/nacht, nach 5 naechten dort. strand und sonne, eine weitere tour zur roten und weissen duene, zu den red mountains, eine wanderung zu einem wasserfall mit ein paar netten jungs, vietnamesische teenager. als wir gerade ueberlegen wieviel trinkgeld wir ihnen geben fuer das blumengepfluecke und die komplimente und das schuhetragen, bitten sie uns um geld. hungrig waeren sie.. ja, klar.. as if. wir entscheiden, dass sie 9000 dong bekommen, fast 50 cent, das ist hier ne menge geld und satt wird man auf jeden fall. 100.000 wuerden sie immer bekommen. ja, klar.. as if..unsere fahrer holen uns ab und was sehen wir? die 3 14-jaehrigen rauchen an der bruecke und fuehlen sich dabei unheimlich laessig. unsere moto-jungs wollen dann auch noch 150.000 statt der ausgemachten 100.000 haben. nix da, the witches of muine, kann niemand uebers ohr hauen, nicht nach mehr als 3 wochen hier. "take it or leave it". sie nehmen die 100.000.
muine war wunderschoen. sehr relaxed, eingeschlafen, da gerade keine saison ist. selbst die ATMs geben kein geld raus und eine abenteuerliche motorradfahrt fuerht uns zu den naechsten geldautomaten in PHAN TIET. haben alles ueberlebt. uff.

die abende verbringen wir fussball guckend und karten spielend, lesen viel und nach dem schneiderabenteuer von HOI AN, war das auch noetig. Gestern also angekommen, ja wir sind im MIMI-Guesthouse und es ist ok. 8 USD, sauber, air condition, die allerdings so laut ist wie ein flugzeug und furchtbare geraeusche von sich gibt, wenn man sie anschaltet. heute werden unseren bungalownachbarn graydon treffen zum fussballgucken, ein glueck ein fruehes spiel, denn morgen um 8:45 geht es schon wieder weiter nach Phnom Penh, wo wir nach 8 -9 stunden fahrt ankommen werden.

heute haben wir uns das kriegsmuseum in saigon angeguckt. sehr bedrueckend, sehr interessant. mit dem taxi zureuck ins hotel, siesta. dann bin ich zum optiker gegangen, um meine neue brille abzuholen und sagte noch zu k., dass ich mich lieber nicht verabrede, falls etwas schieft laeuft, et voila: sie haben die glaeser vertauscht. rechts voll der durchblick, links nur schlieren.. bin dann noch einen optiker weiter und bekomme noch ein brille.. "same same, but different". mein rucksack bricht auseinander, zwar noch nicht bedrohlich, aber aufgrund der neuen geschneiderten klamotten aus HOI AN (arhhhhh.. sooo schoennnnne sachen...) und wegen des risses auf der vorderseite, muss nun echt ein neuer her.

hoert sich alles sehr weibisch an hier, klamotten, brillen, taschen, strand..es wird nciht mein letztes mal in vietnam gewesen sein, das ist klar. ich kann nur allen empfehlen, schnell also demnaechst nach vietnam zu fahren, solange die bettenburgen noch nicht stehen, die menschen auf den doerfern den touristen noch "hello, how are you" entgegenrufen und dabei lachen, als waeren wir alte freunde.

onsdag, juni 07, 2006

HUE

Am 5.6. verlassen wir gegen 1230 unser schoenes hotel in hanoi. unsere erste bahnfahrt steht uns bevor, wir sind gespannt. ticketkauf funktioniert problemlos, auch finden wir unsere plaetze. im wagon sitzen mit uns nur vietnamesen und aus den lautsprechern toenen kommunistische parolen vermischt mit musik, alles sehr laut. man laechert uns schuechtern an. sobald sich der zug in gang gesetzt hat, verfliegt alle scheu und eine dame kneift, ja kneift, mich in den arm.. "where are you from?", "germany".. fragezeichen in ihren gesichtern. "duc duc".. sagen wir und alle lachen. der knopf meines kleides ist zu weit offen, befinden die damen und weisen mich kneifend darauf hin. fuer die 93kmk nach NINH BINH brauchen wir knapp 25 stunden, die fenster sind vergittert, die ventilatoren surren.
in NINH BINH angekommen faellt gleich eine schar maenner auf uns ein, ihr hotel waere das beste, ja mit ihm sollten wir motobike fahren.. wir laecheln nett und sagen "no thank you" und befinden uns wenig spaeter, da um die erfahrung des copycat aus hanoi reicher. man bietet uns im QUEEN MINI HOTEL ein dreibettzimmer an fuer 10 dollar die nacht, nein nicht mit uns jungs. ich frage nach einem kleineren zimmer, sieh da 8 dollar, und ohne AIRCONDITION sogar nur 6!!! die 2 dollar, so stellen wir waehrend der naechsten nacht fest, haetten wir ruhig inverstieren koenne. am abend fuehrt uns ein ausgedehnter spaziergang durch NINH BINH, was nicht viel zu bieten hat. wir trinken ein bier und essen wieder PHO, nicht nur weil es so guenstig ist, sonder vor allem, weil es schmeckt. noch ein bier sollte her und wir befinden uns wenig spaeter, modern talking hoerend auf den hockern eines strassencafes. der inhaber spricht deutsch. wie alt wir sind, fragt er. wir antworten ehrlich. er auch und ginge dabei fuer 10 jahre aelter durch.

***** 6.6. ninh binh, motoradtour*****
um 0800 sitzen wir behelmt und bereit hinter unseren fahrern, die uns fuer 9 dollar eine tag durch die gegend um ninh binh fuehren werden. nach ca.20 minuten erreichen wir TAM COC und machen eine 2stuendige bootstour. die 14- und 17 jahre alten maedchen rudern, wie oft ueblich, mit den fuessen und ich denke beschaemt an meine zeit als aktive im akademischen ruderclub helsinkis. aus den bergen zirpt und pfeift es wieder wie in halong bay, nur dass wir jetzt auf dem fluss sind. wir entgehen der abzocke der verkaeuferinnen in der mitte der tour (man sollte cola fuer die ruderinnen kaufen, fuer einen dollar, damit diese sie dann wieder an sie zurueckverkaufen. habe schon daran gedacht, dass ich die cola haette kaufen sollen, um sie dann selbst zu oeffnen, den maedels zu geben.. aber naja. haette koentte..). auch die maedels versuchen ihre selbstgestickten tischdecken an uns zu verkaufen. vergeblich. jedoch helfen wir der aelteren beim englischlernen. "astonish", "hat, "art", "competitive"..davon hat sie sicher mehr gehabt.
wieder am hafen, besteigen wir die motos und die fahrt nach HUA LU, der alten hauptstadt, fuerht uns durch kleine doerfer. alt und jung sind mit der reisernte beschaeftigt, wir umfahren grosse berge von heu, sehen alte frauen, die ernte rechen. an den maschinen arbeiten bis zu 5 menschen. wasserbueffel werden von kindern in den gewaessern festgemacht. die felder erstrecken sich ueber kilometer. es ist herrlich. unbeschreiblich, wir sind wie im trance und erhalten eine pause auf einem boot in das floating village kenh ga. unser guide bringt zeigt uns noch eine grotte mit riesigen stalaktiten. in der mitte, angeleuchtet, die heilige maria. die menschen auf den doerfern um ninh binh sind christen.
nach weitern 27 km auf den motos erreichen wir wieder ninh binh gegen 1700. gluecklich, muede, dreckig, voller neuer impressionen. beeindruckt. sehr.

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nach einem reichlichen dinner im restaurants unseres hotels und einer dusche verbringen wir die stunden lesend und warten auf unseren bus nach HUE. Wie wir da noch reinpassen sollen, fragt sich eine amerikanerin laut gegen 2115, die schon, wie auch der halsabschneider aus hotel 1 in hanoi (grumpf), seit hanoi im bus sitzt. wir finden plaetze ganz hinten. 5 leute in einer linie. an den fenstern vietnamesen, wir jeweils daneben, in der mitte ein canadier, der die beinfreiheit geniesst. das richtig dumme an diesen hintern plaetzen ist, dass wir weder unsere sitze nach hinten stellen koenne. unter uns brubbelt der motor, was zu einer art sitzheizung-effekt fuehrt, der bei einer ausgefallenen AIR CONDITION innerhalb des busses, nicht gerade willkommen ist.
wir erreichen HUE kurz nach 7 uhr morgens. trotz muedigkeit schaffen wir es das hotelzimmer auf 8 dollar von 10 herunterzuhandeln. DJ waere stolz auf mich! nach einer ausgedehnten siesta fruehstuecken wir unserem resto, was an bangkok erinnert. wir treffen mascha und marie, aus slovenien und frankreich. buchen eine tour fuer freitag und kaufen vier bustickets nach HOI AN (wollen ja schliesslich ausschlafen koennen nach dem ersten sieg der gloreichen 11 am freitag!!! anpfiff hier, ortszeit 2300!!!), nach wohin wir HUE dann am nachmittag verlassen werden. vorher noch zur DMZ. und an den strand.

flickrn ist schwierig, da langsam. in hoi an habe ich hoffentlich mehr zeit. so viele bilder zu teilen...alles gut hier also. gleich treffen wir die anderen beiden mitreisenden zum dinner.

måndag, juni 05, 2006

Hanoi III

Hanoi, immer noch, oder schon wieder. nach 2 tagen und einer nacht an bord eines schoenen holzbootes, schwimmen in halong bays salzigem wasser, unterhaltungen der unangestrengten art mit unseren, nur 11 mitreisenden, checken wir nochmals in unserem schoenen hotel ein. wir essen fuer 2 EURO PHO, nudelsuppe mit fleisch und undefinierbarem, und 2 grosse bier sind auch im preis enthalten. wir stolpern ueber die strassen, ein letzter nachtgang durch das OLD QUARTER. DJ und ich reden nach einer woche recht lange miteinander, so gut, seine stimme zu hoeren. viereinhalbwochen noch bis zu unserem wiedersehen und noch sooo viel hier zu sehen.

******* auf dem weg nach halong bay.....
holt unserer tourguide noch hier und da ein paar mitreisende ab. 4 singaporer sitzen schon, auch ein thailaendisches paerchen, ein deutscher steigt hinzu, 2 amis, und zum schluss halten wir an einem schloss und ein junges dt. ehepaar ist auch mit von der partie und nun geht es schon los.. sie redet und redet und redet. schnurpelbienchen und haelt den mund nicht bis wir nach 3 stunden in halong city angekommen sind. das ehepaar bucht nur die tagestour und wir verabschieden uns von ihnen. das erste highlight des tages.

"where is home?" fragt mich mike, der hinter mir sitzt und schon in den 80er jahren durch osteuropa reiste. "in finland." sage ich wie selbstverstaendlich und fuehle mich gut, bei dem und allem was ich um mich herum sehe.

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wir essen traditionelle vietnamesische, einfache kueche. die kakerlaken aus unserem zimmer hat dadh, unser lustiger tourguide verschwinden lassen. besuchen eine grotte. mit uns, eine horde junger franzosen, alle sehr aufgeregt und wir freuen uns ueber unsere ruhige reisegruppe. baden in halong bay. eins, zwei, drei und hopppp.. herrlich
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am abend erzaehlen wir uns ueber buecher, die wir lesen. mike, wie viele andere us amerikaner meckert ueber bush und empfiehlt uns "the end of faith". nachdem bush wiedergewaehlt wurde, hat er sich um die italienische staatsbuergerschaft beworben. es sein eine schande amerikaner zu sein. viele andere haben die gleiche idee. seine schwester ist mitlerweile polin.
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wir setzen am naechsten tag drei mitreisende ab und nehmen andere auf, unter ihnen einen jungen franzosen, linux franzose :), der 3 monate in hanoi franzoesisch und englisch unterrichtete und bei einer vietnamesischen familie wohnte. in vietnam haben die kinder grossen respekt vor lehrern. sollten sie frech werden, ist auch eine ohrfeige ok. die klassen sind gross und er war der superstar.
40 studenten an der uni nach ihrem vorbild, ihrem role model gefragt, erhaelt er 40 mal die gleiche antwort: "Onkel Ho". obwohl vietnam in den letzten jahren eine gewaltigen sprung gemacht hat, zahlen die wenigsten steuern, nur wer ueber 150 USD im monat verdient. das durchschnittsjahresgehalt betraegt 450 USD per capita.. viel zu tun.
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hanoi, also, und noch ein morgen hier. das klappern des geschirrs und das hupen der motos weckt mich frueh auf. k schlaeft noch und da wir erst um 1200 auschecken muessen nutze ich die zeit hier zu schreiben und fotos hochzuladen im flickr. der fernseher dudelt, eine gameshow. es ist sonnig und heiss und erst kurz vor 9. dass wir immer so frueh aufstehen und zu bett gehen, haette ich nicht vermutet. verbrannt haben wir uns auch ordentlich auf dem boot. die kinder und frauen auf den strassen lachen ueber mich und meine roten haare. es scheinen wenige touristen unterwegs zu sein, in einer schoenen bar, sind wir die einzigen touris. gefaellt uns so. regenzeit.. ohne regen...heute auf nach NINH BINH, im zug. fuer 200 km braucht er mehr als 3 stunden. mal sehen wie das geht.

lördag, juni 03, 2006

Hanoi II

Nach leckeren NEM vorgestern abend, vietn. fruehlingsrollen, am see, einer platte voller vitamine und einem glas voller maitai, interesanten gespraechen mit 2 blutjungen hollaendern wurde unsere gute laune jaeh getruebt, als wir 3 riesengrosse kakerlaken in unserem hotel vorfanden. der umzug viel uns nach einer nacht fast ohne schlaf dann noch viel leichter. unser neues hotel ist prima. wir fruehstueckten, lasen, gingen wieder ins hotel dann laute jubelschreie: k. traf ihre kollegin nam wieder. mit fuhren wir CYCLO, fahrrad mit 2 sitzen vorne, sie auf unserem schoss bis zum bahnhof und neu-und gutbehuetet. vom bahnhof aus liefen wir bis zum see. die hitze trieb uns aber zwischenzeitlich in ein AC-cafe. im hao kiem see sahen wir uns einen tempel an, den man nur ueber eine schoene bruecke erreichte.
weiter ging es ins hotel, die hitze war unglaublich. dann holte uns auch schon mr. minh ab und merci merci merci, bekam ich zickenpumps und pluderrock von k und auf ging es zum treffen der vietn. alumni, die in vor allem in der ddr studierten, organisiert vom daad, die gleichzeitig ihre vietnamverantwortliche verabschiedete. und das alles im hilton hanoi!!! soo sueper schiekkk und wir dachten nur an unserer hotel, dass wir irgendwie im falschen film sein muessten. lustige reden wurden gehalten, dem einen oder anderen eingeflogenen gast bekam wohl das bier in der hitze nicht und wir hatten unseren spass. danach luden uns mr. minh, auch ein ehem. kollege von k, und nam zum hot pot essen ein, noerdlich des flusses, eine seite, auf der man kaum touristen sieht. im restaurant nur vietnamesen. ein hot pot dort, mit viel gemuese, fleisch und meeresfruechten kostete dort um die 8 USD, wohingegen man wohl erwarten kann, dass es in der innenstadt, in der der ein oder andere farang sich sogar auf ein mopet traut, ein hoeherer preis verlangt werden koennte.

am abend dann noch ein sehr kurzes, aber unglaublich gut tuendes windiges telefonat mit dj. ganz schoen komisch, so ohne ihn.

es ist um 7. ich bin seit 6 wach. reisekasse auffuellen. in ca 30 min. holt uns der bus ab und wir fahren nach HALONG BAY. uebernachten dort. morgen am nachmittag sollten wir mit neuen eindruecken wieder in hanoi gelandet sein.

bis dahin.

torsdag, juni 01, 2006

hanoi

hanoi, heiss. so heiss, dass wir uns nach dem besuch des literaturgardens und der parlanlagen und des ho chi minh anlage ein taxi geleistet haben. in unserem hotel werden wir uebers ohr gehauen, weshalb wir morgen, nach schon 2 bezahlten naechten umziehen werden in das, in das wir eigentlich wollten. dann fuer die haelfte des preises.

aber ganz von vorn: der flug von helsinki nach bangkok war ok, lang. ueber dem russischen luftraum und dem kasachischen und dem afghanischen mussten wir, nachts, die fensterchen schliessen. ob das eine vorsichtsmassnahme war? einige finnische mitreisende haben sich ordentlich bier und cognac gegoennt, um dann nachts alleinfliegende thailaenderinnen aufzuwecken, anzumachen. jakk! wie aetzend sich doch einige verhalten.
in bangkok angekommen traf ich dann k in unserem hostel. nach kaffee und einer ersten kleinen tour durch die gassen, trafen wir aus stefan aus franken, der eigentlich auf hochzeitsreise sein sollte in den usa, aber viele boese dinge passierten und nun sass er allein in bangkok, seit tagen, hatte ein grosses mitteilungsbeduerfnis und wir adoptierten ihn fuer den abend, der sehr lustig war. am naechsten tag, dienstag, fuhren wir ins mbk, grosse konsum-hoelle, nahmen den skytrain und fuhren in den sueden bangkoks, um dann wieder mit dem boot in den norden zu kommen. wir sahen den goldenen buddah und verliefen uns ein bisschen, kaufen haarspangen fuer viele koepfe in vielen farben, hosen, flippflopps, die wehtun und nun noch ausgetauscht werden muessen gegen bessere. am abend gab es mani-und pedikuere, tiger bier (viel zu viel). wir endeten mit anderen backpackern in einer bar und sahen das england spiel. ich hatte noch telefonierbedarf und k sah das spiel bis zu ende.
gestern brauchten wir, um wieder in die gaenge zu kommen, eine massage. knack knack, zimperlich sollte man nicht sein. nach einem haarigen milchshake ging es dann per taxi zum flughafen. stau, langsame fahrt und vor allem recht lange fahrt haben mich daran erinnert, dass ich nicht die beste autofahrerin bin. tuete vorm gesicht, dann waren wir aber schon da. der flug war kalt, die decken sind den leuten bei airfrance auch ausgegangen, sowie gutes essen, oder viel. das laecheln haben die stewardessen auch verloren, wahrscheinlich auf dem weg von paris nach bangkok, von woaus sie vorher kamen.

nun also hanoi. heiss ist es. sonnig. die menschen sind freundlich, alle. wir zu gutmuetig. von robert aus berlin hatte ich viele gute tips bekommen, danke an dieser stelle. auch die kopie der visitenkarte eines hotels. nachdem wir ausgestiegen sind, haben uns gleich 3 maenner angesprochen und priesen ihre hotels. einer hielt die visitenkarte MEINES hotels in der hand und wir folgten ihm lachend ueber diesen zufall. man haette 2 hotels in der stadt, das erstere auf dem foto waere voll. so landeten wir in dem zweiten und schliefen wie babies in unseren recht sauberen betten fuer viel zu viel geld. heute, beim fruehstueck im cafe, sehr schoen, sehr an die kolonialzeit erinnert, lesen wir dann im lp, dass es wohl so waere wie es uns geschah und mit etwas saeuerlicher miene suchten wir ROBERTS hotel und fanden es gleich: noch sauberer, noch schoener, billiger und auch bietet man dort touren nach halong bay an, was wir uns fuer uebermorgen vorgenommen haben. gerade sitzen wir an der rezeption unseres hotels und internetten gratis. unser halsabschneider laechelt von der rezeption herueber und wir zurueck. er ahnt noch nicht, dass wir morgen auschecken, nicht mit seiner tour nach halong bay fahren, ihm noch seine luege vorhalten werden.
diese kleine geschichte verdirbt uns aber nicht unsere ausserordentlich gute reiselaune und auch das miteinander ist so entspannt und schoen wie erwartet.
hanoi also, heiss. und laut. zweiraeder ueberall. strasseueberqueren ein abenteuer. gerade kleckere ich noch ein bisschen cola auf meinen weissen rock. gaat niet noch een dagje :)!!!